Bamberg gedenkt der Opfer des 7. Oktober

Am 7. Oktober 2026 erinnerte die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Bamberg am Gabelmann an den Terrorangriff der Hamas auf Israel, der sich zum dritten Mal jährte.

Zahlreiche Menschen kamen zusammen, um der Ermordeten zu gedenken, ihre Solidarität mit Israel auszudrücken und an das Schicksal der Geiseln, Überlebenden und ihrer Angehörigen zu erinnern.

Jobst Giehler und Jochen Lupprian, die beiden Co-Vorsitzenden der DIG Bamberg, unterstrichen die Bedeutung des gemeinsamen Erinnerns und eines entschiedenen Eintretens gegen Antisemitismus.

Ein besonders eindrückliches Bild boten die auf den Steinen des Gabelmanns ausgelegten Fotografien der Opfer. Die von Jochen Luprian verantwortete Präsentation gab den Menschen, die beim Terrorangriff ihr Leben verloren, ein Gesicht und machte das Ausmaß des menschlichen Leids greifbar.

Den bewegenden Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung bildete der Beitrag von Rabbinerin Dr. Yael Deusel von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Franken in Bamberg, Mischkan HaTfila. Mit Gebeten und Liedern verlieh sie dem Gedenken einen würdevollen Rahmen.

Die Veranstaltung erinnerte daran, dass das Gedenken an den 7. Oktober zugleich ein Auftrag für die Gegenwart ist: jüdisches Leben zu schützen, Antisemitismus entschieden entgegenzutreten und sich für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen.

Die DIG Bamberg dankt allen, die teilgenommen und durch ihre Anwesenheit ein Zeichen der Solidarität gesetzt haben.

Aus Sicht der DIG Bamberg ist die geforderte Städtepartnerschaft zwischen Bamberg und einer israelischen Stadt ein notwendiges und richtiges Zeichen. Sie ergänzt die vielen bestehenden, wertvollen internationalen Partnerschaften um eine wichtige Verbindung zu Israel. Sie stärkt den persönlichen Austausch, fördert gegenseitiges Verständnis und bringt die Verbundenheit Bambergs mit Israel sichtbar zum Ausdruck.